Der Erlanger Masterstudiengang Pädagogik mit Schwerpunkt Kulturpädagogik

… hat nun endlich eine Seite, auf der die Grundideen, Ziele auf der Verlauf des Studiums für InteressentInnen erläutert werden: https://www.paedagogik.phil.fau.de/studium/ma-paedagogik/der-masterstudiengang-paedagogik-mit-schwerpunkt-kulturpaedagogik-im-ueberblick/.
Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. August; weitere Informationen sind hier zu finden: https://www.fau.de/studium/vor-dem-studium/bewerbung/anmeldung-zum-masterstudium/.

(Medialität und …) Ästhetik, Design und Netzwerk

Seit einigen Monaten komme ich endlich dazu, seit langem überfällige Themenbereiche zumindest in ersten Ansätzen zu bearbeiten. Sie sind aus medientheoretischer Perspektive Zwischenergebnis eines Klärungsprozesses, der den Fokus von Medien bzw. Medialität auf Bereiche verschiebt, ohne die (v.a. digitale) mediale Phänomene nicht verstanden werden können. Aus allgemeinpädagogischer Perspektive handelt es sich um Phänomenbereiche, die m.E. für ein Verständnis von gegenwärtigen Bildungsprozessen und ihren Bedingungen von ähnlicher Bedeutung sind wie Medialität. Continue reading

„Beobachtungen der Realität“ als Online-Volltext erhältlich

Mein vergriffenes Buch „Beobachtungen der Realität. Die Wirklichkeit im Zeitalter der Neuen Medien“ (2007) ist jetzt als creative commons-Version frei erhältlich. Ein ganz spezieller Service für alle, die meine neueren Arbeiten als theorielastig empfinden … die Arbeit argumentiert hauptsächlich erkenntnistheoretisch. ;-)
Hier auf Slideshare und hier als Direktlink (pdf).

„Medienbildung“ in 5 Sätzen

Es ist nun bereits vier Jahre her, dass unser UTB-Band „Medienbildung – eine Einführung“ (Marotzki/Jörissen 2009) veröffentlicht wurde. Ich habe in den letzten vier Jahren über 30 Vorträge zum Thema Medienbildung – in unterschiedlichsten Kontexten – gehalten. Dabei erfahre ich anhand der Rückmeldungen und Diskussionen immer wieder, dass ein großes und steigendes Interesse an unserem Verständnis von Medienbildung besteht. Dieses ist in seiner akademischen Ausformulierung, im Schnittfeld von Bildungstheorie und Medientheorie, eine theoretisch nicht ganz unkomplizierte Sache. Ich möchte unser Konzept daher an dieser Stelle in aller Kürze anhand einiger Thesen möglichst allgemeinverständlich vorstellen und damit zum Weiterlesen einladen.

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Tagung „Subjekt – Medium – Bildung“: Programm & Anmeldung online

Das Programm (+ Anmeldeformular) unserer Tagung „Subjekt – Medium – Bildung“ ist nun online (22.-24. März; Kooperation der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung und des Theorieforums Medienpädagogik der DGfE/der Univ. Magdeburg) !

Die Tagung wird, ihrem Thema und Anliegen entsprechend, nicht nur verbal-argumentative, sondern auch performativ-kunstförmige Beiträge bieten: die theoretische Hinterfragung des Subjekts bedarf solcher Interventionen, die andere Anschlüsse vornehmen und aufzeigen, und die somit verhindern, dass eine das Subjekt hinterfragende Veranstaltung paradoxerweise zu einer permanenten Anrufung des Subjekts, zumal in seiner auf Kognition und Argumentförmigkeit reduzierten Fassung, gerät.

Die Tagung beginnt am 22.3. mit einem Abendvortrag von Manfred Faßler und dem anschließenden Film „Fiction Artists“ von Christoph Girardet und Volker Schreiner. Am Freitag, den 23.3. werden in einem ersten Teil subjekt- und bildungstheoretische Grundpositionen – psychoanalytische, praxeologische, neukantianische – diskutiert, die jeweils aus ihrer Perspektive eine Vorgängigkeit von Subjektivität zugunsten seiner Bezogenheiten hinterfragen (Karl-Josef Pazzini, Norbert Meder, Eckart Liebau). In einem zweiten thematischen Cluster stehen insbesondere Schnittstellen von subjekttheoretischen, medientheoretischen und technikanthropologischen Perspektiven im Zentrum (Benjamin Jörissen, Manuel Zahn, Olaf Sanders), die, wie die Beitragstitel erahnen lassen, Einheit und Grenzen von Subjektivität kritisch fokussieren werden. Eingeflochten sind diverse „Interventionen Kunst“: Gesa Krebber und Konstanze Schütze werden die Beiträge und Themen auf performativer Ebene reflektieren.

Der dritte Tag (Sa., 24.3.) schließt unmittelbar an den vorangehenden Tag an: verhandelt werden Fragen der medialen Subjektkonstruktion vor dem Hintergrund der Transformation klassischer (Lecture) und der Etablierung neuer (Netzwerk) medialer Architekturen. Es schließen drei Beiträge (von Torsten Meyer, Simon Grand/Johannes M. Hedinger und Peter Foos) an, die Subjektivität aus kunstpädagogischer, praxistheoretischer und kunsttheoretischer Perspektive verhandeln – orientiert an Themen des sujets, des Genies und des begriffspolitischen Kräfteverhältnisses von „Subjekt“, „Medium“ und „Bildung“.

Ich bin sehr auf die sich ergebenden Diskussionen und Performanzen gespannt. Allen, die nicht teilnehmen können zum Trost: die Beiträge sollen in schriftlich gebundener Form erscheinen – das jedoch wird mit den zahlreichen medialen und künstlerischen Interventionen nicht möglich sein.

Hier nochmal der Link zu Programm und Anmeldeformular: http://kunst-medien-bildung.de/2012/02/02/tagung-smb/