Foschungslücke Computerspiel

In der aktuellen Ausgabe des „Uni-Report“ der Universität Magdeburg (angeblich online unter http://www.uni-magdeburg.de/unirep/; de facto dort leider nicht zu finden) berichtet Alexander Unger über den Workshop „Ansätze und Methoden der Analyse von Computerspielen“, der im März von zwei Lehrstühlen des Instituts für Erziehungswissenschaft veranstaltet wurde.

Trotz der erheblichen Aufmerksamkeit und Aufregung um das Thema Computerspiele handelt es sich um ein weitgehend in seiner Komplexität noch unverstandenes Phänomen. Während man sich hierzulande auf wadenbeisserische Polemiken gegen die sog. Killerspiele verlegt …

– übrigens mal eine Gelegenheit, auf das Genre der „christlichen Egoshooter“ hinzuweisen, von denen ich bereits 2002/2003 mindestens 3 Demos besaß –

… während man also hierzulande gegen First Person Shooter und ihre Spielercommunities mobil macht, hat man woanders längst das Potenzial des „Serious Gaming“ entdeckt.

Ziel des Workshops war es (ich zitiere aus dem Artikel von Alex Unger), „ein Forum für die in Deutschland sich langsam entwickelnde Computerspielforschung zu bieten, in dem zunächst der Gegenstand ‚Computerspiel‘ selbst im Zentrum steht. Die überaus positive Resonanz auf den Expertenworkshop zeigte sich in der Teilnehmerliste. Neben Vertretern von öffentlichen Institutionen wie Jens Wiemken ald Verantwortlicher der Internetplattform Search&Play, Andre Lange, Leiter des Computerspielemuseums (Berlin), und EU-Referentin Monica Meier nahmen an dem Workshop WissenschaftlerInnen aus ganz Deutschland teil. … Als Ergebnis des Workshops ist festzuhalten, dass die formale Ergründung der ‚black box‘ Computerspiel eine wichtige Voraussetzung für qualitative Aussagen zu dessen gesellschaftlicher Relevanz darstellt. … [Es] zeigte sich die Notwendigkeit, die Auseinandersetzung mit Computerspielen systematisch weiter zu verfolgen und den Workshop bald fortzusetzen.“

Der komplette Text kann bei alexander.unger [at] ovgu.de angefordert werden.