J. Cameron dreht "Avatar" in 3D: 3D-Kino – Zukunft des Mainstream-Kinos?

Dass das Kino durch DVDs und zunehmend auch (legale) Online-Filmlieferanten arg in Bedrängnis geraten ist, ist allgemein bekannt. Anscheinend geschieht als Reaktion darauf derzeit eine Umrüstung der Kinos nicht nur auf Digitalprojektoren, sondern auch auf 3D-Fähigkeit: Wie der „film-dienst“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, beginnt James Cameron („Titanic“) mit den Arbeiten an „Avatar“, einem seit langem geplanten Film, für den aber erst jetzt die nötige Technologie vorhanden ist. Der auf 200 Mio Dollar angelegte Film wird als eine vollkommen fotorealistische Welt voller virtueller Figuren realisiert. „Cameron sieht 3D als die einzige langfristige Chance an, dem Kino in der Konkurrenz mit Video- und Computertechnologie zum Überleben zu verhelfen. Auch dies sei ein Grund, warum er „Avatar“, der in 3D aufgenommen wird, erst jetzt in Angriff nehme“, so der film-dienst. 2009, wenn der Film fertig gestellt sein wird, werden in den USA schätzungsweise 1500 bis 2000 Kinos über 3D-Projektionstechniken verfügen.