BMBF-gefördertes Projekt zu Wirksamkeiten mehrtägiger musikpädagogischer Interventionen startet

Der Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur, ästhetische Bildung und Erziehung wird in den nächsten drei Jahren in Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Lehrstuhl für empirische Unterrichtsforschung (Stephan Kröner), der Hochschule für Musik Würzburg (Andreas C. Lehmann) und dem Dortmunder Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS; Johannes Hasselhorn) das BMBF-geförderte Verbundvorhaben Kondensiertes Glück? Mehrtägige musikpädagogische Interventionen: Determinanten der Teilnahme, wirksame Gestaltungsmerkmale und Effekte auf Kompetenzen und Persönlichkeitsentwicklung durchführen. Das Vorhaben ist in zwei Teilprojekte unterteilt: Teilprojekt 1 (Lehmann/Hasselhorn) widmet sich der Adaption von Kompetenztests und Fragebogenskalen für den Einsatz in Feldexperimenten zu musikpädagogischen Interventionen ; es entwickelt somit das vorhandene Forschungsinventar entscheidend weiter. Teilprojekt 2 (Kröner/Hasselhorn/Jörissen) führt eine Serie musikpädagogischer Feldexperimente zu Determinanten und Effekten musikpädagogischer Interventionen im Rahmen eines komplexen mixed methodology-Designs durch.

Das Erlanger Forschungsinteresse im Rahmen dieses interdisziplinär ausgesprochen spannend zusammengesetzten Projekts lässt sich auf folgende Kernaspekte bzw. -fragen fokussieren:

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Penne alla Bolognese: DHV-Umfrage zeigt steigende Bürokratisierung, sinkende Flexibilität, schlechteres Betreuungsverhältnis an den Universitäten

Der Deutsche Hochschulverband hat eine interessante Studie bei Allensbach in Auftrag gegeben. Auch wenn freilich Studien von Interessenverbänden – hier insbes. von Hochschullehrer*innen – eine entsprechend interessierte Ausrichtung haben, fallen die Ergebnisse doch ausgesprochen deutlich aus, und sie entsprechen auch durchaus meiner Erfahrung im Wandel der Universität von einer Bildungs- zu einer Lern- und Ausbildungsstätte – Penne alla Bolognese – im letzten Vierteljahrhundert.

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BMBF-gefördertes Projekt „Postdigitale Kulturelle Jugendwelten“ startet

Der Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur, ästhetische Bildung und Erziehung wird in den nächsten drei Jahren in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildung und Kultur (IBK) und der Akademie der Kulturellen Bildung Remscheid das BMBF-geförderte Verbundvorhaben Postdigitale kulturelle Jugendwelten – Entwicklung neuer Methodeninstrumente zur Weiterentwicklung der Forschung zur Kulturellen Bildung in der digitalen und postdigitalen Welt durchführen.

Das Vorhaben möchte erstmals ausführlich prüfen, wie sich der digitale Medienwandel auf die aktuelle ästhetische und künstlerische Praktiken junger Menschen ausgewirkt hat. Es verschränkt hierzu qualitative und quantitative Methoden. Neben Experteninterviews und einem BarCamp, das erstmals als Erhebungsinstrument eingesetzt wird, ist eine Befragung in Form von 2000 face-to-face-Interviews geplant. Aus dem Projekt sollen zudem zwei Dissertationen hervorgehen.

Hier ein Auszug aus der Zielbeschreibung des Projekts:

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